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SG Chambtal kehrt in die Bezirksliga zurück

4:0-Erfolg beim FSV Pösing sichert die vorzeitige Meisterschaft

Meisterfoto 2019

Nach siebenjähriger Kreisligazugehörigkeit wird die Meingast-Elf frühzeitig Meister und ist wieder Bezirksligist. Die Mannschaft um Kapitän Mike Günther ließ beim FSV Pösing nichts mehr anbrennen und sicherte sich durch Tore von Andreas Lohmer (2), Martin Karl und Gerhard Schedlbauer mit einem ungefährdeten 4:0-Erfolg frühzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga Ost.

 

Nach dem Bezirksligaabstieg im Jahre 2012 war der Weg zurück in den Bezirk beschwerlich. Die SG hielt jedoch immer an ihrer Philosophie fest, welche sich auf die eigene Stärke bezieht. Nach Rückschlägen und teils schwierigen Saisonverläufen arbeitete man unbeirrt mit den eigenen jungen Nachwuchsspielern weiter und innerhalb von drei Saisonen formte sich ein Team, welches von Jahr zu Jahr an sich selbst wuchs. Um Mike Günther, Andreas Lohmer, Karl Martin und Christian Wittmann entwickelte sich eine Mannschaft, welche im Chambtal wieder Hoffnung auf höherklassigen Fußball aufleben ließ.

Letzte Saison musste man sich im Kampf um die Meisterschaft mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben, da man am FC Furth im Wald nicht vorbeikam. In der Relegation scheiterte man gleich in der ersten Begegnung am TV Sulzbach Donau, doch dies sah man im Chambtaler Lager keineswegs als Beinbruch an, da man auch feststellte, dass der Sprung in die höhere Klasse für so manchen jungen Spieler zu früh gekommen wäre.

Für die neue Saison konnte C. Schneider mit Samuel Burgfeld einen Torjäger ins Chambtal lotsen, welcher weiß, wo das Tor steht und dies mit bisher 25 Treffern eindrucksvoll unter Beweis stellte. P. Meingast und sein Kompagnon C. Kulzer hatten sich für die neue Saison von Beginn weg ein hohes Ziel gesetzt, doch verlief die Saison durchaus nicht störungsfrei. Mit Andreas Haas verabschiedete sich der ewige Abwehrchef der SG, Daniel Dirscherl und Anton Renner verabschiedeten sich für Studiengänge ins Ausland und mit Kevin Vögerl und Jonas Heigl schieden zudem zwei Stammkräfte im Laufe der Saison mit schweren Verletzungen aus. Das große Plus der SG war jedoch der breite und vollkommen ausgeglichene Kader. Um die Taktgeber Lohmer, Günther und Wittmann stand immer eine ausgeglichene und diszipliniert auftretende Elf auf dem Feld.

Nach einem furiosen Saisonstart mit drei Siegen stellte man bereits zu Beginn der Spielrunde klar, dass die Meisterschaft nur über die SG entschieden werden kann. In der frühen Herbstphase hatte man kurzzeitig einen Durchhänger und man musste zwei Niederlagen am Stück einstecken, doch dann besann man sich wieder auf die eigene Stärke und vor der Winterpause legte man mit zwei hochverdienten Siegen gegen den FC Miltach und die SG Zandt/Vilzing den Grundstein für die Meisterschaft.

Nach der Winterpause hatte man kurzzeitig etwas Sand im Getriebe, doch in den letzten vier Begegnungen zeigte die SG, dass sie vollkommen zurecht an der Tabellenspitze steht und der Meistertitel zwei Spieltage vor Saisonende die Überlegenheit gegenüber der Konkurrenz mehr als deutlich ausdrückt. 

Im Lager der Schwarz-Weißen ist man stolz auf den Erfolg, und dass der Erfolg keine Eintagsfliege ist, kann man schon am knappen Scheitern der letzten Saison ablesen. Der lange Weg mit dem Vertrauen auf die eigene Stärke hat sich gelohnt und bestätigt die Vereinsphilosophie eindrucksvoll.  Man sieht der Bezirkliga mit Freude entgegen und nachdem man frühzeitig die Weichen stellen konnte, kann man in aller Ruhe die Saisonvorbereitung und Kadergestaltung angehen.

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